Menü

Viele Supermärkte bieten mittlerweile alkoholfreie Weine, die eine Alternative zum herkömmlichen Alkohol sein sollen. Hier erfährst du, was du dabei beachten solltest.

Wer sich mit Wein auskennt, ist noch lange nicht ein Kenner von alkoholfreien Weinen. Warum ist das so? Wie erkennt man überhaupt guten alkoholfreien Wein und welche Kriterien sollte man beachten, bevor man seine erste Flasche alkoholfreien Wein kauft?

Was ist alkoholfreier Wein?

Alkoholfreier Wein ist ein Weintyp, der wie ein normaler Wein hergestellt wird. Der während der Gärung entstandene Alkohol wird durch Filtration oder Destillation extrahiert. Das Ergebnis ist ein Wein ohne Alkohol, aber meist kein alkoholfreier Wein. Der Extraktionsprozess hinterlässt immer noch Alkoholrückstände von 0,1 bis 0,5 %. Alkoholfreie Weine werden dann in Europa rechtlich als "nicht alkoholische" Getränke mit einem maximalen Alkoholgehalt von 0,5 % eingestuft. Zum Vergleich: Fruchtsäfte dürfen in Deutschland bis zu 0,38 % Alkohol enthalten.

Wie wählt man einen alkoholfreien Wein aus?

Sorten und Farbe

Egal, ob Rot-, Weiß-, Rosé-, Schaum- oder Perlwein: In allen Weinkategorien gibt es alkoholfreie Versionen. Probier dich am besten mal durch alle durch. Denn jeder von uns hat seine eigenen Vorlieben für Farbe und Geschmack bei normalen Weinen, aber das kann sich bei alkoholfreien rasch ändern.

Denn wenn Alkohol fehlt, verändert das die Qualität, den Geschmack und auch die Aromen des Weins erheblich. Wer einen alkoholfreien Wein mit maximaler Struktur sucht, sollte zu Schaum- oder Perlwein greifen, da er mehr Fülle im Mund bietet.

Weißweine bieten wiederum mehr Frische und eine fruchtige Note. Wer einen leichten Geschmack schätzt, sollte sich für einen entalkoholisierten Rosé entscheiden, der reich an Aromen ist. Bei Rotweinen ist es etwas komplizierter einen guten zu finden.

Ich bin vor einiger Zeit auf die alkoholfreien Weine von Jörg Geiger gestoßen – etwas Vergleichbares habe ich bisher nicht entdeckt. Alle Farben und Sorten, die ich bisher probiert habe, konnte mich überzeugen und sind für mich ein guter Ersatz für Alkohol geworden.

Inhaltsstoffe

Die Herstellung von alkoholfreiem Wein ändert den Geschmack des Getränks enorm. Im schlimmsten Fall – gerade dann, wenn das Gleichgewicht zwischen Säure, Zucker, Aromen und Intensität nicht stimmt – kommt er eher wie ein Traubensaft daher.

Um zu viel Säure im alkoholfreien Wein zu kaschieren, ist es nämlich notwendig, mehr Zucker hinzuzufügen. Der Zuckergehalt in diesen Weintypen kann dann von 30 bis über 60 g/l reichen. Es ist daher sehr schwierig, einen alkoholfreien, zuckerfreien Wein zu finden. Experten empfehlen, dass schwangere Frauen und Diabetiker hier vorsichtig sein sollten und zuckerfreien oder lieblichen Wein wählen, der zwischen 12 und 45 g/l enthält, während Süßweine mehr als 45 g/l enthalten.

Außerdem solltest du den Alkoholgehalt überprüfen. Alkoholfreie Weine dürfen, wie oben schon beschrieben, nicht mehr als 0,5 % Alkohol enthalten, um als alkoholfreies Getränk eingestuft zu werden. Das bedeutet, dass Schwangere und Kranke ihn in Maßen trinken können, ohne auf Probleme zu stoßen. Am besten sind alkoholfreie Weine, wenn sie sehr jung entalkoholisiert sind, das heißt 1 bis 2 Jahre nach seiner Herstellung. Achte zudem darauf, dass du möglichst zu einem sulfitfreien Wein greifst – das ist insbesondere für Allergiker wichtig.

Etiketten und Behälter

Manchmal ist es sehr schwierig, alle Inhaltsstoffe des alkoholfreien Weins auf dem Etikett zu finden. Nicht alle Informationen sind dort angegeben. Es kann passieren, dass der genaue Kalorienwert des alkoholfreien Weins, der Zuckergehalt, die Rebsorte und viele andere Angaben fehlen. Wer auf saubere Inhaltsstoffe wert legt, sollte zu alkoholfreien Bio-Wein greifen.

Dass man auf Plastik- oder Tetra-Pack-Behälter verzichten sollte, ist offensichtlich. Auch beim alkoholfreien Wein kann das den Geschmack, das Aroma und die Textur des Weins beeinträchtigen.

Wann ist alkoholfreier Wein eine gute Option?

Um den Konsum von Alkohol zu vermeiden.

Wenn du deinen Alkoholkonsum aus gesundheitlichen Gründen einschränken möchtest oder selbst den Geschmack von Alkohol nicht magst, ist ein hochwertiger alkoholfreier Wein eine gute Alternative. Sei es für einen festlichen Abend als auch für ein Geschäftsessen oder einen Aperitif zu Hause.

Um besondere Bedürfnisse zu erfüllen.

Auch schwangere Frauen und kranke Menschen fühlen sich bei Aperitifs und Cocktailpartys, bei denen alle anderen alkoholische Getränke zu sich nehmen, nicht mehr ausgeschlossen, da sie nun alkoholfreien Wein trinken können. Wer ein hübsches Stielglas nimmt, fällt gar nicht auf.

Um die Kalorienzufuhr zu begrenzen.

Da alkoholfreier Wein nur noch einen winzigen Prozentsatz an Alkohol enthält, ist es klar, dass er weitaus weniger Kalorien hat als ein alkoholhaltiger Wein. Die Kalorien eines entalkoholisierten Weins sind tatsächlich 3- bis 8-mal geringer als die eines herkömmlichen Weins.

Der Konsum von alkoholfreiem Wein wäre also eine perfekte Alternative für diejenigen, die auf ihre Figur achten möchten oder sogar eine Diät machen.

"

portrait Salamico

Hat dir der Beitrag gefallen? Hast du Anregungen? Dann lass doch einen Kommentar da. Ich freu mich über dein Feedback!

Liebe Grüße,
Dominik von Salamico

1000 Buchstaben übrig


Suche

  

Folge uns auf Instagram

Kommentare

Dominik
8 Tage 15 Stunden

Hey Fabian, Ich kenne das Mehl nicht, ich würde mich aber durch die 12 Gramm Protein an dem Caputo Pizzeria orientieren und ...

Fabian
8 Tage 19 Stunden

Hallo Ich habe ein Problem mit meinem Pizzamehl... Kannst du mir Bitte helfen und sagen wie viel Wasser ich nehmen muss für ...

Dominik
17 Tage 13 Stunden

Hey Annika, Danke für den Tipp. Hab die Pizzeria hinzugefügt. Eine Unterseite für Städte/Regionen ist eine super Idee - ...

Olchowy
17 Tage 13 Stunden

Hallo, die Pizzeria Nola in Osnabrück gehört noch auf die Liste. Eine zusätzliche Auflistung zu der Karte über die Pizz ...

Alexander
18 Tage 10 Stunden

Hallo Dominik, vielen Dank für die Super Infos, du hast mir sehr geholfen das wichtigste über das Pizza backen zu verstehe ...

Schon gebacken?

Deluxe Rosmarinöl selber machen: So geh…

Rosmarin ist ein beliebtes Gewürz der mediterranen Küche. Konserviert man das Kraut als Rosmarinöl, kann man es vielseitig verwenden: Es peppt Fleisch, Gemüse oder Pizza auf. Mit diesem Rezept bekommst du ein knallgrünes Öl hin, das unfassbar intensiv schmeckt.

Okonomiyaki: Die japanische Pizza aus Ko…

Kaum ein Rezept hat mich geschmacklich so überrascht, wie Okonomiyaki. Es wird auch „die japanische Pizza“ genannt, weshalb ich es auf meine To-do-Liste gepackt habe. Meine Erwartungen waren zugegeben gering, schließlich besteht der Fladen eher aus Kohl und hat mit...

Pinsa Romana Schinken Kartoffel

Diese Pinsa besticht durch ihre Einfachheit. Der Belag benötigt keine langen Vorarbeit, die Zutaten sollte jeder zu Hause haben oder zumindest problemlos im Supermarkt bekommen. Dennoch hat diese Pinsa eine kleine Überraschung parat. Nämlich Kartoffeln.

Pizza Bianca mit Spargel und Kartoffeln

Grüner Spargel ist ein idealer Belag für eine Pizza, nussig und fein. Damit der dezente Geschmack aber nicht von einer Tomatensauce überlagert wird, kommt diese Pizza ohne roten Belag aus. Braucht sie auch nicht, wenn leckerer Käse und zudem Kartoffeln...