fbpx
Menü

Diese Pizza hat eine weiße Weste. Doch nicht nur optisch glänzt diese Art der Pizza, auch geschmacklich kann das weiße Fladenbrot überzeugen. Diese Version benötigt nicht viel, außer Radicchio und bei Bedarf ein paar Raspeln Orangenschale. 

Für die einen mag die Pizza Bianca etwas trocken sein, weil die saftige Tomatensauce fehlt. Für die anderen ist es eine Kalorienbombe, weil – je nach Art der Zubereitung – ziemlich viel Käse zum Schmelzen gebracht wird. Für mich ist die Bianca hauptsächlich dafür da, auch mal dezentere Zutaten auf die Pizza zu platzieren, die bei einem Tomatenbett untergehen würde. Wie beispielsweise Radicchio. Roh ist der zwar etwas bitter, gebacken aber ziemlich lecker, gerade dann, wenn er es sich auf einem Ricotta-Teppich gemütlich macht. Wer möchte, kann noch etwas geriebene Orangenschalen in den Ricotta geben, was sehr gut mit dem Radicchio harmoniert.

Zutaten: Alles was du brauchst für 4 Pizzen 

500 Gramm Weizenmehl - idealerweise Tipo 00  
300 Gramm Ricotta
1 Radicchio
3 Gramm Trockenhefe
1 Frühlingszwiebel
13 Gramm Meersalz
ca. 300 ml Wasser (Zimmertemperatur)
Prise Meersalz
1 TL geriebene Orangenschale (bei Bedarf)

Teig zubereiten:

  1. Die Hefe im Wasser auflösen und ein paar Minuten stehen lassen.
  2. Das Mehl in eine Schüssel geben. 
  3. Die Hefe-Wasser-Lösung zum Mehl hinzugeben und ihn 5 - 10 Minuten kneten.
  4. Salz hinzufügen und dann solange weiter kneten, bis der Teig das Salz komplett aufgenommen hat.
  5. Den Teig in eine Schüssel legen, mit einer Folie oder einem Küchentuch zudecken und eine viertel Stunde bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
  6. Nun zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Nach circa acht Stunden den Teig aus dem Kühlschrank holen und ihn zu vier gleich große Kugeln formen. 
  7. Die Teigballen in einen geeigneten Behälter legen und ihn zurück in den Kühlschrank stellen, wo sie einen, besser zwei Tage ziehen können.
  8. Ein paar Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank holen und aufwärmen lassen.
  9. Den Ofen so heiß wie möglich auf Unter- und Oberhitze vorheizen. 

Belag vorbereiten:

  1. Die Blätter vom Radicchio entfernen, waschen und trocknen lassen. 
  2. Die Orangenschalen in dem Ricotta verrühren.
  3. Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Pizza fertigstellen:

  1. Den Teig am besten mit der Hand ausbreiten. 
  2. Den Ricotta auf der Pizza verteilen.
  3. Jeweils vier Radicchio-Blätter auf eine Pizza legen. 
  4. Die Pizza in den Ofen schieben und nun darauf achten, dass die Bräunung überall gleich ist, ansonsten die Pizza drehen.
  5. Kurz bevor die Pizza fertig ist, die Frühlingszwiebeln darauf legen, damit dieser eine kurze Zeit backen kann.  
  6. Die Pizza im Backofen goldbraun backen. 
  7. Die Pizza aus dem Ofen holen, Meersalz drüber streuen und schmecken lassen. 

 

 Nährwerte pro Portion


410 10g 21g
Kalorien   Fett   Eiweiß

Mehr Informationen zur Brennwertberechnung gibt es hier.

 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Suche

Folge uns auf Instagram

Kommentare

Schon gebacken?

Die beste Tomatensauce für deine Pizza:…

Natürlich kann man sich viele Gedanken um die Tomatensauce machen, die sich am besten auf einer Pizza macht. Gewürze, Olivenöl oder andere bereichernde Zutaten. Oder man greift einfach zu San Marzano Tomaten aus der Dose. Einfacher, leckerer und tomatiger geht...

Nussiger Pizzateig mit Roggenmehl und We…

Dieser würziger Pizzateig schafft einen Spagat, den man normalerweise bei Lebensmittel selten sieht: Er ist gesund und lecker. Ein Rezept von Gastautor Martin Froese.

Welche Tomaten sind die besten für eine…

Eins ist klar: Das Rote muss auf das Runde! Doch Tomaten sind nicht gleich Tomaten und auch bei der Zubereitung der Tomatensauce gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zudem gibt es Tomaten in drei verschiedenen Formen: Frisch vom Feld, in der Dose...

Pizza Scamorza mit Trüffel-Salsiccia

Pizza Scamorza mit Trüffel-Salsiccia

Ich steh auf Trüffel auf der Pizza. Da ich nicht immer eine dieser schwarzen Knollen parat habe, greife ich gerne auf Wurst mit Trüffel zurück, in dem Fall ist es eine Salsiccia, der ich noch würzig-rauchigen Scamorza zur Seite stelle...