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Für alle, die keine Küchenmaschine besitzen und daher – verständlicherweise – zu faul sind zum Teigkneten sind No Knead Rezepte die Lösung. Denn hier braucht ihr nur einen Kochlöffel oder einen Schneebesen, um leckere Teige herzustellen. Wie in diesem Fall Bioche Bruns, die ideal für Burger sind.

Es gibt einige Gerichte, die esse ich so gut wie nie auswärts, weil man sie zu Hause deutlich leckerer hinbekommt. Burger gehören da definitiv dazu. Denn neben dem Fleisch sind die Burger Buns sehr wichtig und was geht über frisch gebackene Burger-Brötchen mit selbst gemachter BBQ-Sauce? Wessen Burger-Tempel also keine hauseigenen Brötchen auffahren kann und nur Supermarkt-Ware anbietet, sollte unbedingt zu Hause bleiben und auf die Homemade-Variante zurückgreifen. Der Aufwand lohnt sich, hält sich bei No-Knead-Teigen aber glücklicherweise in Grenzen. Ihr benötigt nur etwas Zeit, denn der Teig zieht idealerweise über Nacht im Kühlschrank. 

Die etwas krummen Mengenangaben kommen daher, dass die Vorlage für das Rezept ein US-Blog Rezept war, den ein Rudel Blogger beim Synchronbacken nachgebacken hat. Statt Wasser habe ich hier nur Milch verwendet, weil mir das in Brioche Buns lieber ist. Und statt Zucker habe ich Honig untergerührt – finde ich ebenfalls leckerer.

Hinweis: Der Teig ist relativ feucht und für Einsteiger nicht wirklich einfach zu bearbeiten. Doch es gibt ein paar Tipps, mit denen man feuchte Teig besser bändigen kann:

  • Verwendet genügend Mehl beim Formen der Buns.
  • Feuchte Hände sind deutlich besser als trockene. Klingt komisch, ist aber so. 
  • Die Hände mit ein paar Tropfen Olivenöl einreiben kann ebenfalls helfen.
  • Seid flink mit den Händen: Wer den Teig zu lange in der Hand hält, bekommt ihn kaum mehr davon los. 
  • Übung, Übung, Übung: Profis kommen durchaus mit einer Hydraten von 85 Prozent klar. In diesem Beispiel haben wir es mit "gerade" Mal circa 70 Prozent zu tun.

 

Zutaten: Alles was du brauchst für 8 Brötchen  

515 Gramm Weizenmehl  
375 ml Milch – 1.5 Prozent Fett
10 Gramm Meersalz
7 Gramm Trockenhefe
50 Gramm Butter
2 Stück Eier
25 Gramm Honig
8 Gramm Sesam

Teig zubereiten:

  1. Die Milch in einem Topf erwärmen, damit die Butter sich darin auflöst. 
  2. Eines der beiden Eier in die Milch schlagen und unterrühren. 
  3. Den Honig ebenfalls in die Flüssigkeit geben und weiter rühren. 
  4. Das Mehl, Salz und die Trockenhefe in einer anderen Schüssel verrühren. 
  5. Die Milch-Mischung zum Mehl hinzufügen und alles mit einem Kochlöffel oder einem Schneebesen verrühren.
  6. Den Teig abgedeckt etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur ziehen lassen und danach in den Kühlschrank stellen.
  7. Alles mindestens über Nacht, besser 18 bis 24 Stunden lang ziehen lassen.
  8. Circa zwei Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank holen und gehen lassen.  
  9. Den Teig in acht gleich große Stücke teilen und zu Brötchen formen.
  10. Die Teiglinge noch mal abgedeckt circa eine Stunde stehen lassen.
  11. Den Backofen auf 220 Grab Ober- und Unterhitze aufheizen. 
  12. Das Ei mit einem Esslöffel Wasser verrühren.
  13. Mit einem Pinsel die Teiglinge damit einstreichen. 
  14. Sesam darüber streuen und alles in den Backofen schieben. 
  15. Circa 20 Minuten backen und am Ende die Buns auf einem Gitter abkühlen lassen. 

 

 Nährwerte pro Portion, also ein Brioche Bun


221 9g 8g
Kalorien   Fett   Eiweiß

Mehr Informationen zur Brennwertberechnung gibt es hier.

Andere Blogger, die übrigens beim Synchronbacken der Brioche Buns dabei waren sind folgende:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Caroline von Linal's Backhimmel Britta von Backmaedchen 1967 Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum Tina von Küchenmomente Simone von zimtkringel Tamara von Cakes, Cookies and more Eva von evchenkocht Manuela von Vive la réduction! Volker von volkermampft

Die inneren Werte des Brioche Buns

So sieht der Brioche Bun von innen aus: er ist gut aufgegangen und ich bin – abgesehen von leichten Sprüngen an der Oberflächen – zufrieden. Lecker war er allemal. Den Burger seht ihr weiter unten. 

 

Kommentare   

+1 #8 Caroline 2019-05-31 20:19
Die Idee den Zucker durch Honig zu ersetzen muss ich mir gleich mal merken.
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+1 #7 Tina von Küchenmomen 2019-05-31 08:53
Burger ohne selbstgebackene Buns - no way! Schade, um die leckeren Zutaten, die zwischen die Buns kommen....
Deine sehen übrigens top aus! Und deine Tipps sind für Anfänger "Gold wert".
Liebe Grüße
Tina
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+1 #6 Eva von evchenkocht 2019-05-30 14:38
Deine Buns sind ja toll geworden! Und mit den Extratipps haben sicher auch Backanfänger nicht so viele Schwierigkeiten beim Handling.
Liebe Grüße,
Eva
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+1 #5 Backmaedchen1967 2019-05-29 22:24
Da hast du mal ganz klar Recht, selbstgemacht ist einfach besser als diese pappigen Dinger die man zu kaufen bekommt, ich bin ja eh immer für selbstgemacht, vor allem bei Brötchen. Das mit der Milch statt Wasser werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall auch ausprobieren.
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+1 #4 Kathrina 2019-05-29 20:18
Selbstgemachte Burger sind einfach weltklasse. Mit diesem Rezept ist eine gute Basis geschaffen...
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+1 #3 manuela 2019-05-29 20:17
die oberfläche der buns ist wirklich perfekt bei dir. toll... jetzt könnte ich schon wieder... :D
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+1 #2 Simone 2019-05-29 19:58
Yup, da bin ich auch völlig deiner Meinung: Selbst geklöppelt schmeckt allemal besser! Die Sache mit Milch statt Wasser klaue ich dir übrigens für den nächsten Durchgang und statt Zucker nehme ich gerne Ahornsirup.
Liebe Grüße aus dem Süden
Simone von zimtkringel
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+1 #1 zorra 2019-05-29 09:19
Stimmt, geht nichts über von A-Z selbst gemachte Burger! Deiner sieht köstlich aus, mmmh!
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