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In den nächsten Tagen und Wochen werden wir ziemlich viel Zeit zu Hause verbringen. Warum also nicht das Beste daraus machen? Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt für eine kleine Challenge: Willkommen zur #sauerteigchallenge bei der ihr einen Lievito Madre herstellt. Schöner kann eine deutsch-italienische Freundschaft derzeit nicht aussehen!

Wer in diesen Tagen versucht hat, Hefe zu kaufen, dürfte ähnlich ratlos vor den Supermarktregalen gestanden haben wie ich: Hefe gibt es schon seit einigen Tagen gar keine mehr. Auf eBay verdient sich manch ein Schelm derzeit eine goldene Nase mit dem Verkauf von Trockenhefe. Sowas müsst ihr nicht unterstützen! Und trotzdem müsst ihr nicht aufs Backen verzichten.

Ich habe für euch ein Rezept parat, mit dem ihr in den kommenden Tagen nicht nur eine Beschäftigung findet, sondern am Ende auch ein tolles Produkt erhaltet. Mit einem Sauerteig nach italienischer Art, so genanntem Lievito Madre, trotzen wir der Corona-Krise. Das Besondere an diesem Sauerteig: Ihr braucht weder viele Zutaten, müsst noch viel Arbeit investieren, benötigt aber etwas Geduld.

Wofür einen Lievito Madre?

Wer einen Lievito Madre zu Hause hat, fügt ihn seinem Teig hinzu und bekommt dadurch einen deutlich besseren Geschmack. Profi-Pizzabäcker schwören auf die sogenannte Mutterhefe. Das Beste: Setzt ihr Lievito Madre bei euren Rezepten ein, benötigt ihr weniger herkömmliche Hefe.

Haben wir den italienischen Sauerteig angesetzt, benötigen wir circa 14 Tage Zeit, bis wir den Teig zum Backen von leckeren Brötchen verwenden können. Das Schöne an der Sache: Ihr könnt unseren Sauerteig auch nach der Corona-Krise weiterhin züchten und verwenden und so holt ihr – zumindest backtechnisch – das beste aus dieser Zeit heraus. Außerdem haben wir für die kommenden Tage ein knetiges kleines Haustier und können unserem Teig in aller Ruhe beim Wachsen und Gedeihen zuschauen. In dieser Zeit wächst unsere Vorfreude auf den großen Backtag!

Wie sieht die Challenge aus?

Zusammen setzen wir während der #sauerteigchallenge unseren Sauerteig an, das Rezept findet ihr hier. Mehr ist es eigentlich nicht. Ihr braucht nur Mehl, Wasser, etwas Honig und einen Behälter, den man verschließen kann, schon habt ihr nach einigen Tagen einen italienischen Sauerteig. Schöner kann eine deutsch-italienische Freundschaft in Zeiten von Corona eigentlich nicht aussehen. 

Im Rahmen der Challenge wäre es toll, wenn wir unseren Prozess beim Ansetzen des Teiges bis hin zum fertigen Back-Ergebnis in den sozialen Netzwerken miteinander teilen würden! Verwendet dafür einfach den Hashtag #sauerteigchallenge und wenn ihr mögt, verlinkt und taggt #Salamico gern dabei, damit auch andere Interessierte die Möglichkeiten haben, alle Infos zur Challenge zu finden und ich euch gegebenenfalls auch verlinken kann.

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