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Warum ich so sehr auf Pinsa Romana abfahre? Weil der Fladen sehr vielseitig ist und man viele Sachen darauf packen, die auf eine normale Pizza nicht passen. Feige und Gorgonzola ist so eine Kombination. 

Diese Pinsa kommt ohne Tomatensoße aus, hat dafür aber eine feine Kombination aus Mozzarella, Gorgonzola und eben Feigen. Viel mehr benötigt es nicht. Die Mischung ist perfekt! Wer möchte, kann das ganze noch mit etwas Rosmarin abschmecken, ein paar Tropfen Balsamico runden die Pinsa Romana ab.

Ich habe auf getrocknete Feigen zurückgegriffen, es passen aber auch hervorragend frische Feigen auf den Fladen – je nachdem was der Supermarkt des Vertrauens gerade im Angebot hat.

Mein Gorgonzola war etwas kräftig, ihr könnt aber auch problemlos auf einen sahnigen zurückgreifen – es passt beides.

Pinsa Romana Teig: 72 Stunden warten lohnt sich

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was unterscheidet eine Pinsa Romana von einer Pizza? Es gibt drei prägnante Unterschiede: Eine Pizza besteht in der Regel aus Tipo 00 Mehl, eine Pinsa aus einer Melange verschiedener Mehle. Das alles macht eine Pinsa deutlich luftiger und krosser, als eine Pizza. Weiterer Punkte: Eine Pinsa Romana hat eine deutlich höhere Hydration als eine Pizza, weshalb der Teig sehr feucht und schwer zu bearbeiten ist. Letzter Punkt: Eine Pinsa braucht sehr viel Zeit. 72 Stunden sollten man den Teig schon ziehen lassen, bevor man ihn in den Ofen schiebt. Mehr Informationen zur Pinsa Romana gibt es hier. 

All das macht die Pinsa Romana kross, aber fluffig und definitiv mega lecker. Also los gehts:

Dies ist das Teigrezept für vier große Pinse – das reicht für ca. 8 Personen 

350 Gramm Dinkelmehl - Typ 630
350 Gramm Pizzamehl Tipo 00
100 Gramm Vollkornweizenmehl
150 Gramm Reismehl
100 Gramm Kichererbsenmehl
ca. 800 ml kaltes Wasser
500 mg Trockenhefe
10 Gramm Salz
10 ml  Olivenöl
  1. Lös die Trockenhefe in ca. 50 ml des Wassers auf.
  2. Gib die Mehle zusammen in eine Schüssel. 
  3. Füg die Hefe-Wassermischung und das restliche Wasser hinzu und fang schon mal an, den Teig zu kneten und füge nach ca. 5 Minuten das Salz hinzu.
  4. Knete den Teig circa 20 Minuten und füg kurz vor Schluss das Olivenöl hinzu. Nicht wundern: Der Teig ist deutlich klebriger als ein herkömmlicher Pizzateig, da der Wassergehalt sehr hoch ist
  5. Lass den Teig nun eine halbe Stunde ruhen, lass aber alle zehn Minuten die Knethaken ein paar Runden durch den Teig drehen.
  6. Verschließ nun den Teig in einer Schüssel und stell das alles für 72 Stunden in den Kühlschrank.
  7. Hol den Teig drei Stunden bevor du ihn in den Ofen schiebst aus dem Kühlschrank heraus, damit er Zimmertemperatur bekommt. 
  8. Nun solltest du den Teig dehnen und falten, damit er ein besseres Klebegerüst erhält. Dazu musst du das obere Drittel des Teigs dehnen und auf das mittlere Drittel legen. Mit dem unteren Drittel verfährst du genauso. 
  9. Nun breitest du den Teig auf einem Backblech aus, drückst mit allen Fingern gleichzeitig kleine Vertiefungen in den Teig.

Für den Belag benötigst du

12 Stück getrocknete Feigen
250 Gramm Mozzarella
80 Gramm Gorgonzola
  Olivenöl
  1. Heiz den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze auf.
  2. Schneide die Feigen und den Gorgonzola in circa fünf Millimeter dünne Streifen.
  3. Zerdrücke den Mozzarella in kleine Stücke und wickle diese zum Trocknen in ein Küchenkrepp.
  4. Lege die Feigenstücke auf der Pinsa.
  5. Verteile etwas Olivenöl darüber.
  6. Nun kommt der Mozzarella auf den Fladen.
  7. Jetzt die Pinsa in den Backofen schieben
  8. Nach circa 10 Minuten den Gorgonzola auf die Pinsa legen und alles goldbraun backen.
  9. Fertig!

 

 

Pinsa Romana Nährwerte pro Portion - dazu kommt natürlich noch der Belag


650 10g 28g
Kalorien   Fett   Eiweiß

Mehr Informationen zur Nährwertberechnung gibt es hier. 

 

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