fbpx
Menü

Wer gerne Pizza auf dem Grill zubereitet, kommt an einer Pizzahaube kaum vorbei. Hier erfährst du, wie man ein Pizzacover mit wenig Aufwand und kostengünstig selbst baut.

Pizza wird auf einem Grill meistens ziemlich lecker. Mit einem Pizzastein bekommt man einen krossen Boden hin, der mit vielen Pizzerien mithalten kann. Doch leider fehlt in der Regel die Hitze von oben – der Raum des Grills ist in der Regel zu groß, sodass die Pizza von oben meist etwas blass bleibt.

Mit einer Pizzahaube verkleinert man diesen Raum und erhält so mehr Hitze. Die Pizza ist so deutlich schneller fertig und wird eben von beiden Seiten ordentlich gebacken. Wer also eine wirklich gute Pizza auf dem Grill zubereiten will, kommt an einem Pizzacover kaum vorbei. Also war klar: Ich brauche auch so ein Ding. Ich hatte die Wahl: Selbst bauen oder einfach kaufen? Für mich war klar: Ich schwinge das Werkzeug und baue mir selbst ein Pizzacover.

Warum Pizzacover selbst bauen: Das sind die Vorteile

Ich habe mich aus mehreren Gründen dafür entschieden, eine Pizzahaube selbst zu bauen. Zum einen ist es preislich etwas günstiger als eine fertige Haube zu kaufen. Viel wichtiger war aber zum anderen der Punkt, dass ich die Größe der Pizzahaube genau an meinen Grill anpassen kann.

Mir war es wichtig, dass ich genau drei Brenner des Grills mit meiner Haube abdecke. So kann sich genügend Hitze unter der Haube ansammeln und die Pizza schnell kross backen.

Der dritte Punkt: ich bastel einfach gerne. Daher war es für mich kein großer Aufwand, den passenden Stahl zu bestellen, ihn zuzuschneiden und zurechtzubiegen. Wer darauf keine Lust hat, ist mit einer fertigen Haube aber natürlich auch gut bedient.

Pizzahaube selbst basteln: Die einzelnen Schritte

Als Erstes musste ich die genaue Größe des benötigten Stahls berechnen. Da ich, wie oben beschrieben, genau drei Brenner des Grills abdecken wollte, war die Größe weitestgehend vorgegeben: 45 cm, plus zweimal 9 cm Höhe ergibt 63 cm. In der Breite hatte ich 45 cm veranschlagt.

Dementsprechend habe ich bei dem Händler, bei dem ich bereits meinen Pizzastahl bestellt habe, einen Edelstahl in der Größe 58 cm x 45 cm bestellt. Als Dicke wählte ich 2 mm aus, da man das noch mit den heimischen Werkzeugen biegen kann, es aber die Hitze gut genug aufnimmt und abgibt.

Preislich lag ich bei ca. 50 Euro inklusive Versandkosten (Achtung, die Preise können sich ändern) und eine gute Woche später hatte ich die rechteckige Platte zu Hause.

Also ging das Bearbeiten los!

Ich besorgte mir für die Stichsäge ein Metallsägeblatt, mit dem ich den Stahl bearbeiten konnte. Damit ich den Stahl richtig biegen kann und die Haube hinten geschlossen ist, musste ich zwei 9 x 9 cm große Quadrate an den Ecken aussägen. Ich zeichnete die Größe der Quadrate mit einem Permanent Marker an und sägte die Ecken aus. Die scharfen Kannten glättete ich mit einer Feile.

Pizzahaube bauen

Danach spannte ich den Stahl mit einer langen Latte und zwei Schraubzwingen auf eine Tischplatte und bog die drei Seiten der Pizzahaube um. Das ging überraschen gut und war tatsächlich nur mit den Händen möglich. Damit ist das meiste eigentlich schon erledigt.

Pizzahaube bauen

Man braucht natürlich noch einen Pizzastein, der unter die Haube passt und dann kann es losgehen.

Selbstgemacht vs. Gekauft: Welche Pizzahaube ist besser?

Nach den ersten Versuchen mit der Pizzahaube vermute ich, dass es keinen massiven Unterschied zwischen einer selbst gebauten Haube und einer gekauften Haube gibt. Ich habe zwar noch nie eine Gekaufte getestet, bezweifle aber, dass eine der beiden schlechter oder besser ist. Am Ende sind beides Stahlhauben.

Einziger Nachteil eines gekauften Covers ist natürlich die Größe. Hier ist man bei der selbst gebauten Varianten flexibler. Auf Amazon findet man aber flexible Pizzacover, die auf die meisten Grills passen sollten. Hier muss man aber doch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Es geht aber auch günstiger. Fertige Sets mit Pizzastein und Pizzaschieber gibt es ab 60 Euro. Ich habe für meine DIY-Haube 50 Euro gezahlt. Da ich Pizzastein und Schieber bereits zu Hause habe, hätte ich kein Set benötigt.

Fazit: Der Aufwand, eine Pizzahaube selbst zu bauen, hält sich zwar in Grenzen, aber man muss schon auch wirklich Lust und Muse dazu haben. Insgesamt habe ich fürs Bearbeiten circa eine Stunde benötigt. Generell lohnt sich aber ein Pizzacover für jeden, der regelmäßig Pizza auf dem Grill zubereitet. Die Pizza bekommt deutlich mehr Hitze von oben und wird so leckerer. 

Pizzahaube selbst bauen mit Salamico

"

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Suche

Folge uns auf Instagram

Kommentare

Schon gebacken?

Pizza mit Pyrolyse im Backofen backen: G…

Für eine richtig gute Pizza braucht man einen Pizza-Ofen oder einen Backofen, der hohe Temperaturen liefert. Das hat aber leider nicht jeder zu Hause. Theoretisch zumindest kann man mit der Pyrolyse-Funktion des heimischen Backofens ein gutes Ergebnis erreichen und eine...

Sauerteigbrot mit Emmervollkornmehl: Gan…

Da der Mensch ja nicht nur alleine von Pizza leben kann, muss ich zwischendurch auch mal ein Brot backen. Und was bietet sich mehr an, als mit selteneren Mehlen zu experimentieren? Daher kam dieses Mal Emmervollkornmehl in einem Sauerteigbrot zum...

Fluffiges Toastbrot nach dem Salz-Hefe-V…

Ich hatte mich vor längerer Zeit schon mal an selbst gemachtes Toastbrot herangewagt und muss sagen: Ich bin kläglich gescheitert. Konsistenz, Geschmack, Volumen – nichts hat gepasst und wenn man am Ende lieber zur Supermarkt-Variante greift, ist klar, dass einiges schief...

Pizza mit Trüffel, Trüffel und noch me…

Pizza Trüffel

Trüffel und Pizza ist eine wahnsinnig gute Kombination – davon muss man niemanden überzeugen, der auf den Edel-Pilz steht. Natürlich kann man sich in großem Stil den Trüffel auf die Pizza reiben, es gibt aber noch zursätzliche Möglichkeiten, der Pizza...