Diese weiße Pizza bietet eine spannende Mischung aus Würze, Säure und Cremigkeit – zwei Käsesorten treffen auf italienischen Schweinerollbraten, Rucola und einer Portion Honig.
Der cremige Mozzarella trifft auf einen würzigen Parmesan. Zusammen schaffen sie eine leckerer Käseharmonie. Blanchierter Rucola bringt eine leichte Schärfe und der Honig sorgt für eine perfekte Kombination, die eine perfekte Grundlage für den Porchetta bieten.
Zum Blanchieren des Rucola braucht man einen kleinen Topf mit Wasser, eine Schöpfkelle, eine Schüssel mit kaltem Wasser und ein Küchenkrepp.
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Rezept für 4 Pizzen
500 Gramm | Weizenmehl – idealerweise Tipo 00 |
1 Gramm | Trockenhefe |
ca. 300 ml | Wasser (Zimmertemperatur) |
15 Gramm | Meersalz |
Teig zubereiten:
- Die Hefe im Wasser auflösen.
- Das Mehl in eine Schüssel geben.
- Die Hefe-Wasser-Lösung zum Mehl hinzugeben und ihn 10 Minuten kneten.
- Salz hinzufügen und dann so lange weiter kneten, bis der Teig das Salz komplett aufgenommen hat.
- Den Teig in eine Schüssel legen, mit einer Folie oder einem Küchentuch zudecken und eine viertel Stunde bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
- Nun zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Nach circa acht Stunden den Teig aus dem Kühlschrank holen und ihn zu vier gleich große Kugeln formen.
- Die Teigballen in einen geeigneten Behälter legen und ihn zurück in den Kühlschrank stellen, wo er einen, besser zwei Tage ziehen kann.
- Ein paar Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank holen und aufwärmen lassen.
- Den Ofen so heiß wie möglich vorheizen.
Belag:
200 Gramm | Mozzarella |
400 ml | Ganze Tomaten aus der Dose |
100 Gramm | Porchetta |
100 Gramm | Parmesan |
Rucola | |
Honig |
Pizza fertigstellen:
- Den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und auf ein Küchenkrepp zum Trocknen legen.
- Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
- Den Rucola hineingeben und etwa eine Minuten kochen.
- Mit einer Schöpfkelle den Rucola rausholen und auf ein Küchenkrepp legen.
- Den Teig mit den Händen ausbreiten.
- Tomatensoße auf den Fladen geben.
- Mozzarella darauf verteilen.
- Parmesan darüber reiben.
- Porchetta auf der Pizza verteilen.
- Die Pizza in den Ofen geben und goldbraun backen.
- Nach dem Backen den Rucola auf die Pizza geben.
- Honig über die Pizza träufeln.
- Fertig!
Nährwerte pro Portion
930 | ![]() |
25g | ![]() |
42g |
Kalorien | Fett | Eiweiß |
Mehr Informationen zur Brennwertberechnung gibt es hier.
Die Magie der Pizza Bianca
Pizza Bianca ist ein Klassiker aus der römischen Küche und wird oft als einfachere, aber ebenso köstliche Alternative zur klassischen Pizza bezeichnet. Die Basis aus hochwertigem Pizzateig wird mit cremigem Käse und ausgewählten Zutaten belegt, ohne dass Tomatensauce die feinen Aromen überdeckt. In unserer Variante wird die weiße Pizza mit Porchetta – einem saftigen, gewürzten Schweinerollbraten – gekrönt. Der leicht bittere Rucola und der süße Honig runden das Geschmackserlebnis ab.
Porchetta – der Star der Pizza Bianca
Porchetta ist ein traditioneller italienischer Schweinerollbraten, der mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Knoblauch gefüllt ist. Sein zarter, saftiger Geschmack macht ihn zur perfekten Ergänzung für die Pizza Bianca. Du kannst Porchetta entweder selbst zubereiten oder fertig kaufen. Hier sind ein paar Tipps:
- Selbstgemacht: Rolle Schweinebauch mit einer Mischung aus frischen Kräutern, Knoblauch, Pfeffer und Zitronenschale auf. Brate ihn bei niedriger Temperatur, bis er zart und aromatisch ist.
- Fertig gekauft: Achte beim Kauf von Porchetta auf hochwertige Produkte, die frei von künstlichen Zusatzstoffen sind.
- Alternative: Falls du keine Porchetta findest, kannst du dünne Scheiben von Parmaschinken oder Coppa verwenden.
Rucola und Honig – die perfekte Balance
Der blanchierte Rucola bringt eine leichte Schärfe und eine zarte Textur auf die Pizza. In Kombination mit dem süßen Honig entsteht eine harmonische Balance aus bitteren und süßen Aromen. Hier ein paar Tipps zur Verwendung von Rucola:
- Blanchieren: Durch kurzes Blanchieren bleibt der Rucola zart, behält aber seine frische grüne Farbe. Lege ihn nach dem Blanchieren sofort in Eiswasser, um den Garprozess zu stoppen.
- Frisch verwenden: Falls du den Rucola knackiger magst, kannst du ihn auch roh auf die fertige Pizza geben.
- Alternativen: Falls du keinen Rucola magst, kannst du Babyspinat oder Feldsalat verwenden.
Der Honig verleiht der Pizza eine sanfte Süße, die perfekt mit dem salzigen Geschmack des Porchetta und dem würzigen Parmesan harmoniert. Nutze einen hochwertigen Honig, wie z. B. Akazienhonig oder Waldhonig, um das Aroma zu intensivieren.
Kreative Variationen der Pizza Bianca
Eine Pizza Bianca ist die ideale Grundlage, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ohne Tomatensauce bleibt der Geschmack der Zutaten im Vordergrund, sodass du mit verschiedenen Belägen experimentieren kannst. Hier sind einige inspirierende Variationen, die neue Geschmackserlebnisse schaffen:
1. Vegetarisch
Für eine vegetarische Variante kannst du die Porchetta durch sautierte Champignons, karamellisierte Zwiebeln oder geröstete Paprika ersetzen. Die erdigen Noten der Pilze harmonieren perfekt mit dem cremigen Mozzarella, während die Süße der Zwiebeln und die leichte Säure der Paprika die Aromen abrunden. Optional kannst du noch etwas frischen Spinat hinzufügen, um der Pizza eine zusätzliche Frische zu verleihen.
Tipp: Brate die Champignons mit Knoblauch und Thymian an, um ihr Aroma zu intensivieren. Für die Paprika empfiehlt sich das Rösten im Ofen – so wird sie süßer und aromatischer.
2. Mit Meeresfrüchten
Eine Variante mit Meeresfrüchten verleiht der Pizza Bianca eine elegante und frische Note. Belege die Pizza mit Garnelen, Jakobsmuscheln oder Räucherlachs. Ein Hauch von Zitronenschale sorgt für zusätzliche Frische und bringt die Aromen der Meeresfrüchte noch besser zur Geltung. Auch eine Prise Chili kann das Geschmackserlebnis intensivieren.
Tipp: Verwende nur leicht gegarte Meeresfrüchte, da sie beim Backen schnell trocken werden. Für Räucherlachs ist es ideal, ihn erst nach dem Backen auf die Pizza zu legen, damit er seine zarte Textur behält.
3. Mediterran
Für mediterrane Aromen kannst du Oliven, getrocknete Tomaten und Ziegenkäse verwenden. Die Salzigkeit der Oliven und die intensive Süße der Tomaten bilden zusammen mit dem würzigen Ziegenkäse eine harmonische Geschmackskombination. Frischer Rosmarin oder Oregano als Topping runden die mediterrane Note ab.
Tipp: Verwende schwarze Kalamata-Oliven oder grüne, gefüllte Oliven, um unterschiedliche Geschmacksnuancen zu erzielen. Für die getrockneten Tomaten eignen sich halbgetrocknete Varianten, da sie saftiger sind.
4. Rustikal
Eine rustikale Variante ist ideal für Fans intensiver Aromen. Kombiniere Blauschimmelkäse wie Gorgonzola mit Speck und Walnüssen. Die cremige Würze des Gorgonzolas ergänzt sich hervorragend mit der salzigen Note des Specks, während die Walnüsse für einen knackigen Kontrast sorgen.
Tipp: Röste die Walnüsse vorher leicht in einer Pfanne, um ihre nussigen Aromen zu verstärken. Für eine fruchtige Note kannst du auch dünne Apfelscheiben hinzufügen – eine überraschende, aber köstliche Kombination.
5. Süß-salzig
Die Kombination aus Feigen, Prosciutto und Ricotta bringt die perfekte Balance zwischen süß und salzig. Frische oder getrocknete Feigen liefern eine natürliche Süße, während der Prosciutto für Würze sorgt. Der Ricotta bringt eine cremige, leichte Textur, die alle Aromen verbindet. Ein Schuss Honig über die fertige Pizza hebt die Geschmacksnuancen hervor.
Tipp: Verteile die Feigen und den Prosciutto nach dem Backen auf der Pizza, damit sie ihre Frische und Textur behalten. Ein paar Tropfen Balsamico-Creme machen diese Variante besonders luxuriös.
Die perfekte Präsentation
Eine gute Pizza ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch für das Auge. Mit der richtigen Präsentation wird deine Pizza Bianca zum Star auf jedem Tisch. Hier sind einige einfache, aber effektvolle Tipps:
1. Servieren wie ein Profi
Serviere die Pizza auf einem großen Holzbrett oder einer rustikalen Steinplatte. Diese Unterlagen verleihen der Pizza eine charmante, handgemachte Optik. Schneide die Pizza in gleichmäßige Stücke und garniere sie mit frischen Kräutern wie Basilikum, Petersilie oder sogar Rucola. Die grünen Kräuter setzen nicht nur farbliche Akzente, sondern verstärken auch das Aroma.
Tipp: Schneide kleine Portionen und biete die Pizza als Fingerfood an, wenn sie Teil eines Buffets sein soll. Kleine Bissen machen sie besonders zugänglich.
2. Feine Details für den letzten Schliff
Nach dem Backen kannst du die Kruste leicht mit hochwertigem Olivenöl bestreichen. Dies sorgt nicht nur für einen appetitlichen Glanz, sondern intensiviert auch den Geschmack. Für rustikale Varianten kannst du etwas Meersalz oder Chili-Flocken über die Kruste streuen.
Tipp: Für süße Variationen eignet sich ein Hauch Puderzucker oder Kakaopulver, um die Optik zu unterstreichen.
3. Individualisierung für die Gäste
Stelle kleine Schälchen mit verschiedenen Toppings oder Dips bereit, damit deine Gäste ihre Pizza nach Belieben verfeinern können. Honig, Chiliöl oder frischer Zitronensaft sind tolle Ergänzungen, die jeder Gast individuell auf seine Stücke geben kann. So wird das Pizzaessen zu einem interaktiven Erlebnis.
Tipp: Für mediterrane Varianten kannst du auch Tapenade, Aioli oder Pesto als Beilagen anbieten. Diese lassen sich leicht vorbereiten und sorgen für zusätzliche Vielfalt.
4. Atmosphäre schaffen
Wenn du die Pizza in einem besonderen Rahmen servieren möchtest, achte auch auf die Tischdekoration. Rustikale Holzelemente, kleine Kräutertöpfe oder Olivenzweige auf dem Tisch sorgen für ein mediterranes Ambiente, das perfekt zur Pizza Bianca passt.
Tipp: Verwende passende Servietten oder Stofftücher in erdigen Tönen, um die rustikale Stimmung zu betonen.
Mit diesen kreativen Variationen und Präsentationstipps wird deine Pizza Bianca nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zu einem absoluten Highlight!
Fazit: Eine Pizza für Genießer
Die Pizza Bianca mit Porchetta, Rucola und Honig ist eine echte Bereicherung für jeden Pizzaabend. Die Kombination aus cremigem Mozzarella, würzigem Parmesan, zartem Porchetta und der süß-bitteren Harmonie von Rucola und Honig macht sie zu einem Geschmackserlebnis, das du nicht verpassen solltest. Lass dich von der Vielseitigkeit dieser Pizza inspirieren und probiere auch eigene Variationen aus!
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