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Basilikum in Töpfen aus dem Supermarkt sind notorisch kurzlebig. Aber es gibt Möglichkeiten, sie haltbar zu machen. Hier erfährst du, wie du das Leben der Kräuterpflanze verlängerst. 

Ein Topf Basilikum aus dem Supermarkt weckt den Gärtner in uns. Man sucht den besten Platz in der Wohnung, um die grüne Gewürzpflanze so lange wie möglich am Leben zu erhalten und wässert sie regelmäßig. Doch schon nach wenigen Tagen auf der Küchenfensterbank verwelkt sie und geht im schlimmsten Fall ein. Mit diesen Tipps hält Basilikum länger.

Basilikum umtopfen

Wer einen Topf Basilikum kauft, bekommt nicht nur eine einzige Pflanze, sondern ein dicht gesätes Büschlein von bis zu 20 Setzlingen. Das erweckt den Anschein einer extrem gesunden, buschigen Pflanze, die im Regal gut aussieht.

Die Realität sieht jedoch so aus, dass diese Setzlinge bald anfangen, miteinander um Platz zu konkurrieren, so dass die Pflanzen in dem kleinen Topf an Licht-, Wasser- und Nährstoffmangel leiden, sobald sie die kuschelige Enge eines Industriegewächshauses verlassen.

Freiheit für das Basilikum

Nimm also die Pflanzen aus dem Topf und teile den Wurzelballen in Viertel, indem du ihn vorsichtig mit den Fingern auseinander zupfst.

Entsorge die kleinsten und schwächsten Pflanzen, so dass maximal fünf kräftige Sämlinge pro Büschel übrig bleiben.

Pflanze jedes Büschel in einen eigenen Plastiktopf, der die gleiche Größe wie das Original hat, und verwende eine kompostbasierte Blumenerde. Der hohe Anteil an Erde in diesen Mischungen hält das Wasser besser als Kompost und bietet eine größere Bandbreite an Nährstoffen.

Wässer die frisch getopften Pflanzen großzügig und stelle sie an einen sonnigen Platz. Sie werden sich bald erholen und monatelang duftende Ernten bescheren – bei vier Töpfe zum Preis von einem.

Basilikum mit mehr Aroma

Du möchtest noch mehr Aroma aus deinem Basilikum herausholen? Abgesehen von der Verwendung von Blumenerde kann der Anbau von Basilikum in Innenräumen (auch im Sommer) seinen Geschmack erheblich verbessern.

Eine Studie der Universität Nottingham ergab, dass unter wärmeren Bedingungen angebauter Basilikum, erheblich mehr ätherisches Öl produziert wie Basilikum, der bei kühleren Temperaturen wächst. Verglichen wurden Pflanzen, die bei 25 Grad wuchsen, mit Exemplaren, die bei 15 Grad gezogen wurden. Der Gesamtgehalt an flüchtigen Ölen in frischen Blättern war bei den 25-Grad-Pflanzen um 70 % höher. 

Räume also schon mal das oberste, wärmste Regal zu Hause frei, um das Aroma deutlich zu verstärken.

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Liebe Grüße,
Dominik von Salamico

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Kommentare

Nick
15 Tage 20 Stunden

Vielen Dank für diesen tollen Blogartikel. Ich nehme meistens Scamorza Käse für unsere Pizzen im Fotostudio, der verläuft ...

Dominik
22 Tage 4 Stunden

Oh, du hast vollkommen Recht. Das war ein Tippfehler, der mir Jahre lang nicht aufgefallen ist. Danke für den Hinweis! Habe ...

Tina
22 Tage 17 Stunden

In der Zutatenliste steht 500g mehl und 290ml Wasser... In der Zubereitung steht verrühre 500ml wasser mit Hefe..... Was g ...

Dominik
2 Monate 5 Tage

Hi Nick, wer einen Ooni hat, muss seinen Backofen natürlich nicht mehr tunen – damit bekommt man auch so super Pizzen hin. ...

Nick Freund
2 Monate 7 Tage

Vielen Dank für diesen Tipp. Ich backe meine Pizzen immer mit ca. 430 Grad Durchschnittstemperatur im Ooni Gasbackofen und b ...

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